Bambussocken gegen Schweißfüße

Bambussocken sind besonders atmungsaktiv, verhindern übermäßiges Schwitzen der Füße und fördern die Durchblutung. Die Naturfaser sorgt für ein weiches und angenehmes Tragegefühl. Wer an Schweißfüßen leidet, sollte das Tragen von Bambussocken unbedingt in Erwägung ziehen. Hochwertige Socken aus Bambusfasern besitzen eine gute Passform und eignen sich auch für sportliche Aktivitäten. Vor dem Kauf von Bambussocken müssen jedoch einige Kaufkriterien wie Elastizität, Zehennaht, Passform und Viskoseanteil beachtet werden.

Das Schwitzen ist eine lebenswichtige Maßnahme des menschlichen Körpers zur Temperaturregulierung, dennoch wird es an den Füßen als besonders unangenehm empfunden. Wer unter Hyperhidrosis pedis leidet, hat ein erhöhtes Risiko an Fußpilz zu erkranken. Deshalb ist es ratsam, schwitzige Füße rechtzeitig zu behandeln. Schweißfüße sind von vielen Menschen unerwünscht: Dem kann mit der richtigen Wahl der Socke schnell und einfach entgegengewirkt werden.

Wie es zum Schweißfuß kommt

Schwitzende Füße sind zuerst geruchsneutral. Die Haut unter den Fußsohlen hat etwa 500 Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter, die für eine Elastizität der Haut sorgen. Übermäßige Schweißbildung sorgt für ein feuchtes Schuhklima und unangenehmen Geruch, der für Betroffene zur Belastung werden kann. Bakterien wandeln den Körperschweiß an der Hautoberfläche in Buttersäure um und es kommt zur offenkundigen Geruchsbildung. Häufig sind Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, Infektionen und psychische Erkrankungen der Auslöser für Schweißfüße.

Vermehrter Schweißbildung entgegenwirken

Atmungsaktive Materialien leiten den Schweiß nach außen ab und begünstigen eine schnelle Verdunstung. Antiseptische Eigenschaften des Gewebes reduzieren die Besiedelung der Hautoberfläche mit geruchsbildenden Bakterien. Synthetische Materialien sind bei Schweißfüßen nicht geeignet, da sie den Schweiß zurückhalten und Staunässe verursachen. Vorteilhafter sind antibakteriell und geruchshemmende Naturfasern wie Bambus, Baumwolle, Merinowolle.

Trockenes Schuhklima mit Socken aus Bambus

Bambussocken gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Socken aus Bambus haben sich bei vermehrter Schweißbildung gut bewährt, da sie durchblutungsfördernd, atmungsaktiv und angenehm weich sind. Bambus transportiert Feuchtigkeit optimal – auch bei hohen Temperaturen oder sportlichen Aktivitäten.

Richtige Pflege von Bambussocken

Hohe Waschtemperaturen und Weichspüler sollten vermieden werden. Handwarme Temperaturen von 40 °C und Flüssigwaschmittel sind ausreichend.

Wirksame Pflege bei schwitzigen Füßen

Eine gründliche Reinigung der Füße mit lauwarmem Wasser entfernt Schweiß, Schmutz und Bakterien. Nach dem Waschen sollten die Füße gut abgetrocknet werden – nicht die Zehenzwischenräume vergessen – und mit pflegenden Fußsalben behandelt werden. Fußgeruch der nicht aufgrund von Schweißfüßen, Fuß- oder Nagelpilzbefall auftritt, kann durch eine weitgehende Fußhygiene verringert werden.

Wirksame Maßnahmen gegen Schweißfüße

Neben Fußbädern, häufigem Reinigen mit kaltem Wasser, barfuß laufen und dem Tragen von atmungsaktiven Schuhen, hat sich das Tragen von Naturfasern als vorteilhaft gezeigt. Zur Bekämpfung von Hyperhidrose werden alternativ- und komplementärmedizinische Behandlungsmethoden angeboten. Solche Maßnahmen umfassen Akupunktur, Radiotherapie, Massage, Kräuterbäder und Hypnose.

Medizinische Therapie

Eine fachgerechte medizinische Therapie kann von Anwendungen mit Aluminiumchlorid, Injektion von Botulinumtoxin in die Fußflächenhaut bis hin zur Sympathektomie – chirurgische Nervdurchtrennung – reichen. Eine Heilung von Hyperhidrose kann in 75 bis 95 Prozent der Fälle erreicht werden.

Ärztliche Behandlung von Hyperhidrose

Ein Spezialist sollte aufgesucht werden, wenn die eigene Fußhygiene nicht ausreicht. Ein Facharzt für Dermatologie ist der richtige Ansprechpartner, da übermäßiges Schwitzen eine Erkrankung ist. Die Kosten für operative Eingriffe zur Behandlung von Hyperhidrose werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen.

Vorteile von Bambus

Socken aus Bambus eignen sich hervorragend als atmungsaktive Fußbekleidung gegen Schweißfüße. Der Fußschweiß wird rasch nach außen abgeführt und sorgt für geruchsfreie Füße. Bambus punktet mit hohen Erträgen und ist widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen. Beim Anbau ist eine künstliche Bewässerung meist nicht nötig. Bambus kommt ursprünglich aus Ostasien, ist aber auch in Süd- und Mittelamerika, Afrika und Nordaustralien heimisch.

Welche Eigenschaften hat Bambus?

Die Bambusfaser ist auch bei starker Beanspruchung widerstandsfähig und langlebig. Dank der Hohlräume in der Zellstruktur ist sie robust, formstabil, leicht und elastisch. Als Naturfaser ist Bambusfaser antibakteriell und keimreduzierend.

Was kosten Bambussocken?

Im Warenvergleich kosten Produkte verschiedener Hersteller zwischen 14 und 23 Euro.

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